SI ist keine Diamantfarbe, sondern eine Reinheitsstufe: Sie beschreibt kleine Einschlüsse im Stein. Die Bezeichnung „Diamantfarbe SI“ verbindet daher zwei Merkmale, die getrennt bewertet werden. Bei TW/SI und W/SI ist die Reinheit jeweils SI, der Farbgrad unterscheidet sich: TW/SI steht für F bis G, W/SI für H.
Bei einem Diamanten sowohl Farbe als auch Reinheit zu berücksichtigen, ist sinnvoll: Beide Merkmale prägen den Eindruck des Steins. Entscheidend ist, sie richtig zu lesen und nicht miteinander zu verwechseln. Dieser Artikel erklärt, was SI über Einschlüsse aussagt, wie Farbgrade eingeordnet werden und worin sich TW/SI und W/SI unterscheiden.
Außerdem erfahren Sie, wie gelbliche oder bräunliche Tönungen die Beurteilung beeinflussen und welche Rolle die Fassung spielt. Zum Schluss geht es um seltene, farbige Diamanten, deren besondere Töne anders eingeordnet werden. So können Sie Diamanten besser vergleichen und Schmuck auswählen, der zu Ihren Vorstellungen passt.
Wichtigste Erkenntnisse
- Trennen Sie bei der Beurteilung eines Diamanten stets Reinheit und Farbe: SI beschreibt Einschlüsse, nicht den Farbton.
- Bei TW/SI und W/SI bleibt die Reinheit gleich; der entscheidende Unterschied liegt im Farbgrad.
- Ordnen Sie Farbgrade nicht nur nach ihrer Bezeichnung ein: Auch die Wirkung in der Schmuckfassung beeinflusst den visuellen Eindruck.
- Berücksichtigen Sie beim Vergleich, dass Farbunterschiede je nach Stein und Fassung unterschiedlich deutlich erscheinen können.
- Entdecken Sie, warum seltene Fancy-Colored Diamonds außerhalb der üblichen Farbskala betrachtet werden.
Unterschied zwischen Diamantreinheit und Diamantfarbe
Reinheit und Farbe beschreiben bei einem Diamanten zwei verschiedene Eigenschaften. Die Reinheit bewertet innere Einschlüsse und äußere Merkmale des Steins. Die Farbe bezeichnet dagegen seine natürliche Tönung. SI ist deshalb keine Farbnuance, sondern eine Reinheitsstufe. In der Bezeichnung TW/SI stehen zwei Angaben nebeneinander: TW beschreibt die Farbe, SI die Reinheit.
Für die Reinheitsbewertung betrachten Fachleute den Stein unter zehnfacher Vergrößerung. Gemmologen verwenden dafür standardmäßig eine 10-fache Lupe. Sie beurteilen, ob Einschlüsse sichtbar sind und wie sie sich auf den Gesamteindruck auswirken. Kleine Einschlüsse bei SI sind so erkennbar, mit bloßem Auge jedoch nur in Ausnahmefällen. Ihre Sichtbarkeit hängt auch davon ab, wo sie im Stein liegen.
Die sogenannte GIA-Reinheitsskala ordnet Diamanten von Flawless bis Included ein. SI steht für geringfügige Einschlüsse. Eine Stufe darüber liegt VS: Die sehr kleinen Einschlüsse sind unter zehnfacher Vergrößerung deutlich schwieriger zu erkennen. IF bezeichnet einen Diamanten, bei dem unter zehnfacher Vergrößerung keine inneren Einschlüsse sichtbar sind. FL ist der höchste Reinheitsgrad: Bei lupenreinen Steinen sind unter zehnfacher Vergrößerung weder Einschlüsse noch äußere Verunreinigungen erkennbar.
Auch innerhalb von SI und VS gibt es Unterstufen. SI1 liegt in der Reinheitsskala über SI2. Bei SI1 fallen die Merkmale im Allgemeinen weniger stark auf als bei SI2; beide gehören jedoch zur SI-Gruppe. Ein sorgfältig ausgewählter SI1 unter 1 Karat kann für ein ungeübtes Auge ähnlich wirken wie ein VS-Diamant. Die Lupe macht den Unterschied deutlicher als der bloße Blick.
VS1 und VS2 folgen derselben Abstufungslogik: VS1 steht über VS2. Beide weisen sehr kleine Einschlüsse auf, die unter zehnfacher Vergrößerung schwerer erkennbar sind als Merkmale der SI-Gruppe. Der Unterschied zwischen den Stufen liegt in der Beurteilung der Einschlüsse, nicht im Farbgrad. Eine VS-Angabe sagt daher nichts darüber aus, ob ein Stein farblos oder leicht getönt erscheint.
Die Farbbestimmung erfolgt unabhängig von der Reinheitsprüfung. Ein Diamant wird dazu ausgefasst und mit der Tafel nach unten beurteilt. Die Betrachtung von der Unterseite hilft, den Farbgrad einzuordnen. Das Ergebnis beschreibt weder die Anzahl der Einschlüsse noch ihre Sichtbarkeit. Umgekehrt verrät SI nicht, ob der Stein weiß oder gelblich wirkt.
Beim Vergleich sollten Sie die beiden Angaben gedanklich trennen. Bei TW/SI und W/SI bleibt SI die Reinheit; die erste Angabe kennzeichnet den Farbgrad. Zahlreiche Einschlüsse können das Funkeln beeinflussen, weil sie Lichtbrechung und Lichtreflexion verändern. Farbe und Reinheit wirken also auf unterschiedliche Weise auf den Eindruck des Steins.
Merken Sie sich den Unterschied: SI beschreibt kleine Einschlüsse, während der Farbgrad die natürliche Tönung einordnet. SI1 und SI2 sowie VS1 und VS2 verfeinern jeweils die Reinheitsbewertung. Erst wenn beide Angaben getrennt gelesen werden, lässt sich ein Diamant sachgerecht vergleichen.
Empfehlungen für Farbgrade und Preis-Leistungs-Verhältnis
Bei einem Verlobungsring zählt, wie harmonisch Stein und Fassung zusammenwirken. Betrachten Sie Farbgrad, Reinheit, Schliff und Gewicht als getrennte Merkmale. So lässt sich besser einschätzen, ob der Diamant am Finger den gewünschten Eindruck macht. Die Wahl der Diamantfarbe bei SI-Reinheit sollte zu Ihrem Stil und zur Gestaltung des Rings passen.
Überlegen Sie zuerst, welche Wirkung Sie sich wünschen: kühl und möglichst weiß oder mit einer wärmeren Tönung. Prüfen Sie anschließend, ob Einschlüsse am konkreten Stein auffallen. Die Buchstabenangaben allein zeigen nicht, wie ein Diamant in seiner späteren Fassung wirkt. Auch Größe und Anordnung der Facetten lenken den Blick unterschiedlich.
Ein Vergleich unter ähnlichen Bedingungen macht Nuancen leichter erkennbar. Legen Sie die Steine nebeneinander und betrachten Sie sie bei derselben Beleuchtung. Achten Sie darauf, ob der Farbton im Zentrum oder am Rand auffällt und wie gleichmäßig das Licht zurückgestrahlt wird. So vergleichen Sie nicht nur Kennzeichnungen, sondern auch die tatsächliche Erscheinung.
Bei TW/SI und W/SI unterscheidet sich die Farbangabe, während SI für dieselbe Reinheitsgruppe steht. TW/SI umfasst F bis G, W/SI steht für H. Wählen Sie den Weißgrad, der zu Metall und Form des Rings passt. Beim Vergleich unterschiedlicher Farbgrade lässt sich besser erkennen, welche Nuance in der geplanten Gestaltung stimmig wirkt.
- F bis G: Diese Farbgrade wirken in einer Fassung besonders weiß.
- H: Dieser Grad kann eine harmonische Wahl für eine leicht wärmere Anmutung sein.
- SI: Beurteilen Sie die Einschlüsse am einzelnen Stein statt nur anhand der Bezeichnung.
Die Fassung verändert den Gesamteindruck, nicht aber den Farbgrad des Diamanten. Gelbgold oder Roségold kann eine leichte Tönung anders wirken lassen als eine helle Fassung. Prüfen Sie deshalb, ob Stein und Metall gemeinsam den gewünschten Charakter ergeben. Bei einem Verlobungsring beeinflussen zudem die Fassungsform und die Position des Steins, wie deutlich Farbe und Lichtspiel wahrgenommen werden.
Die passende Kombination ist diejenige, deren Erscheinung Ihren Vorstellungen entspricht. Diamantfarbe und SI-Reinheit benennen zwei verschiedene Eigenschaften; keine einzelne Angabe beschreibt den ganzen Stein. Vergleichen Sie die Diamanten in der vorgesehenen Fassung und beziehen Sie Schliff und Einschlüsse in Ihre Beurteilung ein. So treffen Sie Ihre Wahl anhand des Zusammenspiels der Merkmale und nicht nach einer Kennzeichnung allein.
Farbgrade und deutsche beziehungsweise ältere Farbbezeichnungen
Internationale Farbgrade von D bis Z werden auch mit älteren deutschen Bezeichnungen verknüpft. Diese Zuordnung erleichtert den Vergleich, ersetzt aber nicht die getrennte Bewertung von Farbe und Reinheit.
Farbe von Diamanten mit SI-Reinheit
SI sagt nichts über die Farbe aus: Ein SI-Diamant kann unterschiedliche Farbgrade besitzen. Die Reinheit beschreibt Einschlüsse, während die Farbskala die natürliche Tönung einordnet. Ein Stein kann beispielsweise als F/SI oder H/SI bezeichnet werden. Aus SI allein lässt sich also weder ein weißer noch ein gelblicher Eindruck ableiten.
Die Kombination der Angaben macht den Vergleich aussagekräftiger. Bei F/SI steht F für die Farbe und SI für die Reinheit; bei H/SI bleibt die Reinheitsstufe gleich, während sich die Farbe ändert. So lässt sich auch ein Schmuckstück mit mehreren Steinen genauer beschreiben. Achten Sie beim Lesen einer Angabe auf beide Bestandteile und nicht allein auf SI.
Bewertung der Diamantfarbe
D gilt auf der internationalen Skala als höchste farblose Stufe; die Bewertung reicht von D bis Z. Für die Farbbestimmung wird der geschliffene Diamant ausgefasst und mit der Tafel nach unten beurteilt. Diese Betrachtung von der Unterseite hilft, die natürliche Tönung einzuordnen. Die Farbstufe ist ein Merkmal, das bei der Einordnung eines Diamanten berücksichtigt wird.
Die Einordnung ist für den Vergleich wichtig, denn ähnliche Bezeichnungen können unterschiedliche Farbgrade meinen. G bis H werden als Weiß eingestuft, während sich zwischen D und F mit bloßem Auge meist kaum ein Unterschied erkennen lässt. SI bleibt eine Angabe zur Reinheit. Halten Sie deshalb bei der Auswahl die Farbe und Reinheit des jeweiligen Steins klar auseinander.
Ältere deutsche Bezeichnungen ergänzen die Buchstabenskala. River steht für D bis E, Top Wesselton für F bis G und Wesselton für H. Wesselton liegt damit eine Stufe unter Top Wesselton, während River die höchsten Farbgrade bezeichnet. Diese Begriffe begegnen Ihnen besonders in älteren Beschreibungen oder traditionellen Qualitätsangaben.
Ein Beispiel zeigt die Umrechnung: Ein als Wesselton/SI bezeichneter Stein entspricht H/SI. Top Wesselton/SI verweist dagegen auf F bis G bei gleicher Reinheit. Die Farbbezeichnung ordnet den Stein ein, sagt aber nicht, wie sichtbar mögliche Einschlüsse sind. Dafür steht der separate Reinheitsgrad.
Bei einem Diamanten in Deutschland lässt sich die Bewertung anhand eines Laborberichts eines unabhängigen Prüfinstituts nachvollziehen. Gemmologische Labore wie GIA, HRD und IGI verwenden eine Reinheitsskala von Flawless bis Included. Farbe und Reinheit bleiben dabei unterschiedliche Merkmale.
Wenn Sie ältere und neue Angaben vergleichen, übersetzen Sie zuerst die Farbbezeichnung in den Buchstabengrad. Ordnen Sie anschließend die Reinheit ein. So wird aus River/SI die Kombination D-E mit SI, während Wesselton/SI H mit SI bedeutet. Diese Lesart hilft, Steine sachlich gegenüberzustellen, ohne Farbe und Reinheit zu verwechseln.
Farblosigkeit und gelbliche oder bräunliche Farbtöne
Die Farbe eines SI-Diamanten beeinflusst, ob er farblos, leicht gelblich oder bräunlich wirkt. SI beschreibt die Reinheit, nicht den Farbton. Ein F/SI und ein J/SI unterscheiden sich deshalb farblich, obwohl beide dieselbe Reinheitsstufe haben. Für den Gesamteindruck zählen außerdem Schliff und Fassung.
Auf der Farbskala von D bis Z nimmt die Farblosigkeit schrittweise ab. D steht für vollkommen farblose Diamanten; Z kann einen leichten gelben oder braunen Farbton zeigen. Als Orientierung gilt H als Grenze zwischen farblosen und leicht getönten Steinen. Ab J ist ein leichter Gelbstich erkennbar, wobei die Wahrnehmung von der Betrachtungssituation abhängt.
Bei einem J-Diamanten kann die Fassung den Eindruck verändern. In Schmuck gefasst, kann der Stein farbloser erscheinen; eine Goldfassung kann seine leicht gelbliche Tönung relativieren. Der Farbgrad selbst ändert sich dadurch nicht: Die Einordnung beschreibt den Diamanten. Berücksichtigen Sie beim Vergleich daher auch, in welchem Schmuckstück der Stein getragen wird.
Die natürliche Farbe eines weißen Diamanten hängt mit seiner Kristallstruktur zusammen. Stickstoff im Kristallgitter kann eine gelbliche Färbung verursachen, indem er blaue und violette Wellenlängen des Lichts absorbiert. So erklärt sich, weshalb manche Steine wärmer wirken als andere. Ein gelblicher Eindruck ist eine Farbnuance, kein Hinweis auf die SI-Reinheit.
Auch die Beleuchtung beeinflusst, wie deutlich ein Farbton sichtbar wird. Ein Stein, der unter einer Lichtquelle weiß wirkt, kann unter einer anderen wärmer erscheinen. Vergleichen Sie beispielsweise einen H- und einen J-Diamanten nebeneinander und unter denselben Lichtbedingungen. So erkennen Sie die Abstufung leichter, als wenn Sie sich auf Erinnerungen an einzelne Steine verlassen.
Farbe und Einschlüsse prägen unterschiedliche Aspekte des Erscheinungsbilds. Bei einem SI-Diamanten kann die Farbe von F bis J reichen; die Reinheitsangabe verändert diese Farbskala nicht. Die Brillanz beschreibt das Lichtspiel des geschliffenen Steins. Betrachten Sie deshalb Farbgrad, Reinheit und Schliff als getrennte Merkmale.
Wenn Ihnen ein möglichst farbloser Eindruck wichtig ist, orientieren Sie sich an F, G oder H. I kann nach dem Fassen nahezu farblos erscheinen, während J eher einen leichten Gelbstich zeigt. Diese Abstufungen helfen, Ihren Wunsch mit Ihrem Budget abzuwägen, ohne SI als Farbversprechen zu verstehen. Entscheidend bleibt die Wirkung des konkreten Steins in seiner vorgesehenen Fassung.

Fancy-Colored Diamonds und seltene Farben
Nach dem Farbgrad Z beginnt ein Bereich, der sich von der üblichen Skala für weiße Diamanten unterscheidet: Farbdiamanten werden nicht nach D bis Z bewertet. Das ist wichtig, wenn Sie einen ungewöhnlichen Farbton suchen. Ein Diamant mit sichtbarer Eigenfarbe wird anders eingeordnet als ein farbloser Stein.
Die englische Bezeichnung Fancy-Colored Diamonds meint farbige Diamanten. Blau ist ein Beispiel für eine besonders seltene Farbe: Blaue Diamanten machen etwa 0,1 % aller Diamanten aus. Dieser Anteil zeigt, weshalb ein blauer Stein deutlich aus dem gewohnten Bild weißer Diamanten herausfällt. Die Angabe beschreibt Seltenheit, nicht die Reinheitsstufe.
Farbe und Reinheit bleiben auch bei einem farbigen Diamanten unterschiedliche Merkmale. SI beschreibt kleine Einschlüsse, nicht, ob der Stein blau oder andersfarbig wirkt. Umgekehrt sagt die Farbe nichts über seine Reinheitsstufe aus. Lesen Sie beide Angaben getrennt, wenn Sie einen ungewöhnlichen Stein mit einem weißen Diamanten vergleichen.
Der zentrale Unterschied liegt im Bezugspunkt: D bis Z ordnet die Farbe weißer Diamanten ein, während Fancy-Colored Diamonds außerhalb dieser Skala betrachtet werden. Ein Vergleich zwischen einem weißen Stein der Stufe H und einem blauen Diamanten lässt sich daher nicht allein anhand der Buchstabenfolge anstellen. Prüfen Sie zuerst, ob Sie einen farblosen oder deutlich farbigen Eindruck wünschen.
Für Verlobungsringe eröffnet ein farbiger Diamant eine andere gestalterische Richtung als ein klassischer weißer Stein. Überlegen Sie, ob der Farbton im Schmuckstück zurückhaltend wirken oder als prägendes Merkmal hervorstechen soll. Auch die Reinheit bleibt ein eigener Bewertungsaspekt. So vermeiden Sie, Farbe und Einschlüsse zu einem einzigen Qualitätsurteil zusammenzufassen.
Seltenheit allein sagt nicht, ob ein Diamant Ihrem Geschmack entspricht. Ein blauer Stein ist laut den genannten Daten selten, doch die Entscheidung hängt auch von seiner Wirkung im Schmuckstück ab. Stellen Sie sich den Stein in seiner vorgesehenen Fassung vor und vergleichen Sie die farbige Wirkung mit der eines weißen Diamanten. So wird die gestalterische Wahl konkreter.
Wenn Sie zwischen klassischem Weiß und einer seltenen Farbe abwägen, beginnen Sie mit der gewünschten Erscheinung. Ordnen Sie danach Reinheit und weitere Merkmale gesondert ein. Ein blauer Diamant ist ein markantes Beispiel für eine Farbe außerhalb der D-bis-Z-Skala. Diamantschmuck entdecken, um unterschiedliche Gestaltungsrichtungen kennenzulernen.
Bei der Einordnung weißer Diamanten können auch die Farbgrade I und J relevant sein. Experten und gemmologische Institute empfehlen bei Diamanten der Farbgrade I und J, sich an etablierten Standards wie denen der GIA zu orientieren. Damit steht für diese Farbgrade eine Orientierung zur Verfügung, die sich von der Betrachtung eines deutlich farbigen Steins unterscheidet. Wer einen blauen Diamanten betrachtet, sollte diese Angaben daher nicht mit der Beschreibung seiner Eigenfarbe vermischen.
Auch die Farbgrade D und E bilden einen eigenen Vergleichspunkt bei weißen Diamanten. Diamanten der Farbgrade D und E sind seltener als andere Farbgrade und erzielen deshalb einen höheren Preisaufschlag. Das betrifft die Einordnung innerhalb der Farbskala und ergänzt die Frage, ob ein Stein farblos oder sichtbar farbig wirkt. So lassen sich Seltenheit und Preisaufschlag bei D und E von der besonderen Farbwirkung eines Fancy-Colored Diamonds getrennt betrachten.
Juwelier Risch: Fine Jewelry
Juwelier Risch bietet feinen Schmuck und individuelle Schmuckanfertigungen, wenn Sie Ihre Vorstellungen zu Farbe und Reinheit in ein Schmuckstück einfließen lassen möchten. Die Einordnung von SI und Farbgrad hilft, die Eigenschaften eines Diamanten bewusster abzuwägen und die Gestaltung eines Rings darauf abzustimmen. Auch bei bestehendem Schmuck kann eine Reparatur sinnvoll sein, wenn handwerkliche Arbeit gefragt ist.
Ob Sie einen Verlobungsring planen oder ein Schmuckstück mit persönlicher Bedeutung gestalten möchten: Die passende Wahl verbindet den Charakter des Steins mit Form und Fassung. Juwelier Risch führt außerdem Markenuhren und bietet Reparaturen für Schmuck und Uhren an.
Besuchen Sie juwelier-risch.de oder nehmen Sie Kontakt zu Juwelier Risch auf, wenn Sie Ihre Vorstellungen besprechen möchten.
Gestalten Sie Ihren Diamanten nach Ihrer Vorstellung
Ein Diamant entfaltet seine Wirkung im Zusammenspiel mit der Gestaltung. Überlegen Sie, ob Sie einen ruhigen, zurückhaltenden Eindruck bevorzugen oder einen Stein, der stärker ins Auge fällt. Auch die Ringform und die Art, wie Licht auf den Diamanten trifft, prägen den persönlichen Charakter des Schmuckstücks.
Fassen Sie Ihre Vorstellungen zunächst in Worte: Welche Wirkung wünschen Sie sich, und welche Details sind Ihnen besonders wichtig? So lässt sich ein Gespräch über die passende Gestaltung konkret beginnen, statt sich allein auf Buchstaben und Einstufungen zu verlassen.
Wenn Sie Ihre Ideen weiterentwickeln möchten, können Sie Kontakt aufnehmen und Ihre Wünsche mit Juwelier Risch besprechen. So wird aus einer ersten Vorstellung nach und nach ein Schmuckstück, das sich wirklich nach Ihrem Stil anfühlt.
Häufig gestellte Fragen zu Diamantfarbe und SI-Reinheit
Wie unterscheidet sich TW/SI von W/SI?
TW/SI steht für die Farbgrade F bis G mit SI-Reinheit; W/SI verbindet H mit derselben Reinheitsstufe. Der Unterschied liegt also in der Farbe, nicht in der Reinheit. Je nach Metall der Fassung kann diese Nuance bei einem Ring unterschiedlich wirken. Vergleichen Sie die Steine möglichst in einer ähnlichen Fassung und achten Sie darauf, ob Sie einen kühleren oder wärmeren Gesamteindruck bevorzugen.
W/SI, TW/SI oder TW/VS, welche Diamantqualität lohnt sich?
Die passende Wahl hängt davon ab, ob Ihnen ein weißerer Eindruck oder eine höhere Reinheitsstufe wichtiger ist. W/SI kombiniert H mit SI, TW/SI F bis G mit SI und TW/VS F bis G mit VS. Wenn Ihnen die Farbe wichtiger ist, vergleichen Sie W/SI mit TW/SI; wenn Sie bei ähnlicher Farbe eine andere Reinheit wünschen, betrachten Sie TW/SI und TW/VS. Entscheidend ist, welche Unterschiede Sie am Stein wahrnehmen.
Ist ein SI1-Diamant mit bloßem Auge sichtbar?
Die SI1-Reinheitsstufe selbst ist nicht sichtbar, sondern eine Bewertung der Einschlüsse. Kleine Merkmale sind in der Regel nur unter Vergrößerung zu erkennen; mit bloßem Auge fallen sie nur in Ausnahmefällen auf. Bei Diamanten unter 1 Karat kann ein sorgfältig ausgewählter SI1 für ein ungeübtes Auge ähnlich wirken wie ein VS-Diamant. Die konkrete Lage der Merkmale beeinflusst den Eindruck des einzelnen Steins.
Was ist der Unterschied zwischen Diamantfarbe und Reinheit SI?
Die Farbe ordnet die natürliche Tönung eines Diamanten ein, SI bezeichnet seine Reinheit. Die Bezeichnung „Diamantfarbe SI“ verbindet also zwei getrennte Merkmale und ist kein einzelner Farbgrad. Ein Stein kann beispielsweise die Farbe H und die Reinheit SI besitzen. Beim Vergleich sollten Sie beide Angaben einzeln lesen: Der Farbgrad beschreibt den visuellen Farbton, SI die kleinen Einschlüsse.
Wie unterscheiden sich SI1 und SI2 bei Diamanten?
SI1 und SI2 sind Unterstufen derselben Reinheitsgruppe, wobei SI1 in der Skala über SI2 liegt. Beide bezeichnen Diamanten mit geringfügigen Einschlüssen, doch deren Erkennbarkeit wird unterschiedlich eingestuft. Für den Vergleich betrachten Fachleute die Merkmale unter zehnfacher Vergrößerung. Achten Sie bei zwei Steinen mit diesen Angaben nicht allein auf die Ziffer, sondern auch darauf, wie die Einschlüsse im jeweiligen Stein liegen.
Wie erkennt man Einschlüsse bei SI-Diamanten mit bloßem Auge?
Bei SI-Diamanten sind kleine Einschlüsse mit bloßem Auge nur in Ausnahmefällen erkennbar. Gemmologen beurteilen sie standardmäßig mit einer 10-fachen Lupe, weil diese Vergrößerung Details sichtbar macht, die beim normalen Betrachten verborgen bleiben. Ein Blick ohne Hilfsmittel reicht daher nicht aus, um die Reinheitsstufe zuverlässig einzuordnen. Für einen Vergleich zählt, was bei gleicher Betrachtung am einzelnen Stein sichtbar wird.
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