Mehr Gold ist nicht automatisch die passendere Wahl. 585er Gold enthält 58,5 % reines Gold und entspricht 14 Karat, 750er Gold enthält 75 % und entspricht 18 Karat. Wer Goldlegierungen erklärt bekommen möchte, findet im Vergleich 585 vs. 750 den wichtigsten Unterschied zunächst im Feingehalt: Er prägt auch Farbwirkung und Materialeigenschaften.
Vielleicht gefällt euch der warme, intensive Ton von 750er Gold besonders gut. Oder ihr sucht ein Schmuckstück, das sich im Alltag bewährt und zu eurem persönlichen Stil passt. In diesem Artikel erfahrt ihr, wie sich beide Legierungen bei Goldanteil, Alltagstauglichkeit und Geschmack unterscheiden und was die Zahlen auf einem Goldstempel aussagen. So könnt ihr besser einordnen, welche Legierung zu eurem Schmuckstück passt und worauf es beim Blick auf eine Punze ankommt.
Wichtigste Erkenntnisse
- Die Zahl auf dem Goldstempel zeigt den Feingehalt in Tausendteilen: 585 steht für 58,5 % Gold, 750 für 75 %.
- Vergleicht den Farbton und die Materialeigenschaften, statt allein nach dem höheren Goldanteil zu entscheiden.
- Für häufig getragenen Schmuck spielt die Härte der Legierung eine wichtige Rolle.
- Eine Punze gibt den angegebenen Feingehalt an, ist für sich allein aber kein sicherer Echtheitsbeweis.
- Bezieht bei eurer Wahl auch ein, wie das Schmuckstück gefertigt, getragen und später angepasst werden soll.
Karat- und Promilleangaben
Die Zahlen 585 und 750 beschreiben den Feingehalt einer Goldlegierung in Tausendteilen. Karat ist eine zweite Angabe für den Goldanteil und hilft, Schmuckbezeichnungen einzuordnen.
Umrechnung des Feingehalts
Der Feingehalt lässt sich näherungsweise in Karat umrechnen, indem man die Zahl durch 1000 teilt und mit 24 multipliziert. Die 24 stehen dabei für nahezu reines Gold. So ergibt 585 rechnerisch rund 14 Karat, während 750 genau 18 Karat entspricht. Diese Umrechnung macht Angaben auf Schmuckstücken vergleichbar, auch wenn sie unterschiedlich geprägt sind.
Die Promillezahl gibt an, wie viele Teile von insgesamt 1000 Teilen aus Gold bestehen. Bei 585er Gold sind das 585 Teile Gold; die verbleibenden 415 Teile bilden andere Metalle. Bei 750er Gold entfallen 750 Teile auf Gold und 250 Teile auf weitere Metalle. Der Stempel benennt somit den Feingehalt der Legierung, nicht das Gewicht des Schmuckstücks.
Auch andere Zahlen folgen diesem Prinzip: 375 bedeutet 375 Goldteile von 1000 und entspricht 9 Karat. 916er Gold enthält 91,6 % reines Gold und entspricht 22 Karat. In Deutschland wird nahezu reines Gold mit der Feinheitszahl 999 bezeichnet; es entspricht 24 Karat. Übliche Goldfeingehalte reichen von 333 bis 999.
Die Rechnung hilft, Angaben auf einem Ring oder einer Kette richtig zu lesen. Ein Stempel mit 585 nennt den Anteil reinen Goldes, nicht die gesamte Zusammensetzung. Kupfer oder Silber können zu den übrigen Metallen gehören. Welche Metalle tatsächlich enthalten sind, lässt sich aus der Zahl allein nicht ablesen. Für den Goldgehalt bleibt sie dennoch eine klare Kennzeichnung.
Goldanteil bei den Feingehalten
585er Gold enthält 58,5 % reines Gold und entspricht 14 Karat. 750er Gold enthält 75 % reines Gold und entspricht 18 Karat. Diese Werte zeigen, wie viel des Materials tatsächlich Gold ist. Für euch bedeutet das: Die höhere Zahl steht für einen größeren Goldanteil, während die übrigen Bestandteile weiterhin Teil der Legierung sind.
Ein Rechenbeispiel macht den Unterschied greifbar: In 10 Gramm 585er Gold stecken 5,85 Gramm reines Gold. In 10 Gramm 750er Gold sind es 7,50 Gramm. Das Gesamtgewicht bleibt in beiden Fällen 10 Gramm; unterschiedlich ist der Anteil des Goldes. Die Zahl auf dem Goldschmuck beschreibt also die Zusammensetzung, nicht dessen Masse.
Bei 585er Gold machen andere Metalle 41,5 % der Legierung aus; bei 750er Gold sind es 25 %. Kupfer und Silber gehören zu den Metallen, die in Goldlegierungen vorkommen können. Ihre Anteile beeinflussen die Eigenschaften und den Farbton des Schmuckstücks. Aus dem Feingehaltsstempel allein lässt sich jedoch nicht bestimmen, welches genaue Mischungsverhältnis verwendet wurde.
Was ist der Unterschied zwischen 585 und 750 Gold?
Beide Legierungen verbinden Gold mit weiteren Metallen. Der Unterschied zeigt sich im Goldanteil, im Farbton und in den Materialeigenschaften.
Reines Gold ist weich und kann sich leichter verformen oder verkratzen. Für Schmuck wird es deshalb mit anderen Metallen legiert. So entsteht ein Material, das sich für unterschiedliche Formen und den täglichen Gebrauch eignet. Bei 585er Gold machen die weiteren Metalle 41,5 % der Legierung aus. Bei 750er Gold beträgt ihr Anteil 25 %. Kupfer und Silber können die Mischung ergänzen. Ihre Zusammensetzung beeinflusst neben dem Feingehalt auch den Farbton und die Verarbeitung.
Gold lässt sich einschmelzen und recyceln, ohne dass es seine Qualität oder Reinheit verliert. Voraussetzung dafür sind eine sorgfältige Reinigung und Raffination. Aufbereitetes Recyclinggold kann dieselbe Reinheit wie neu gewonnenes Gold erreichen. Für ein Schmuckstück kommt es deshalb nicht allein darauf an, ob das Gold bereits verarbeitet wurde. Entscheidend ist, dass die Legierung nach der Aufbereitung den vorgesehenen Feingehalt aufweist.
Farbunterschiede der Goldfeinheiten
Der höhere Goldanteil verleiht 750er Gold einen intensiveren, wärmeren Farbton als 585er Gold. Dieser Unterschied fällt besonders bei Gelb- und Rotgold auf. 585er Gold wirkt im Vergleich heller und kann beinahe grünstichig erscheinen. Der Farbton hängt jedoch auch von den beigemischten Metallen ab. Für eure Wahl zählt deshalb nicht nur die Zahl, sondern auch, wie das Gold am Schmuckstück wirkt.
Bei hochwertigem Goldschmuck prägt der Farbton die Wirkung eines Edelsteins oder einer Gravur mit. Kräftiges Gelbgold setzt andere Akzente als ein hellerer Ton. Vergleicht Schmuckstücke möglichst bei ähnlichem Licht, damit sich die Farben besser beurteilen lassen. Auch bei Rotgold ist die Zusammensetzung sichtbar: Der Kupferanteil unterstützt den warmen Farbeindruck.
Niedrigere Goldfeinheiten
375er Gold enthält 37,5 % reines Gold, 333er Gold enthält 33,3 %. Damit liegt ihr Goldanteil unter dem von 585er und 750er Gold. Die übrigen Bestandteile machen bei diesen Legierungen einen größeren Anteil aus. Die Zahlen helfen euch, Schmuckstücke nach ihrem Feingehalt einzuordnen. Sie sagen für sich genommen jedoch nicht, welche weiteren Metalle verwendet wurden.
Auch das Mischungsverhältnis beeinflusst den Farbton. Vergleicht bei einem Ring oder einer Kette deshalb sowohl den Stempel als auch die sichtbare Farbe. Schmuckstücke mit unterschiedlicher Feinheit sehen nicht automatisch gleich aus oder fühlen sich identisch an. Form, Verarbeitung und die beigemischten Metalle spielen ebenfalls eine Rolle. Der Feingehalt gibt jedoch direkt an, wie hoch der Anteil reinen Goldes ist.
Bewahrt Gold- und Silberschmuck getrennt und trocken auf. Legt Ketten und Ringe einzeln ab, damit sie sich nicht verheddern oder gegenseitig verkratzen. Ein geschlossener Schmuckkasten kann bei Silber den Kontakt mit Luft und Feuchtigkeit verringern. Goldschmuck lässt sich mit einem weichen Tuch reinigen. Harte Bürsten können empfindliche Oberflächen beschädigen und sollten vermieden werden.
Härte und Alltagstauglichkeit
Bei der Wahl eines Schmuckstücks zählt nicht nur das Material, sondern auch, wie und wann ihr es tragen möchtet. Form, Fassung und eure täglichen Gewohnheiten helfen bei der Entscheidung, welche Ausführung zu euch passt.
Tragegewohnheiten und Schmuckform
Ein Ring begleitet eure Hand bei vielen Tätigkeiten, etwa beim Anziehen, Kochen oder Arbeiten am Schreibtisch. Achtet auf seine Form und darauf, ob er an Gegenständen hängen bleiben könnte. Ein glatt gestalteter Ring lässt sich anders in den Alltag integrieren als ein Modell mit hervorstehender Fassung. Probiert beim Anlegen aus, wie er sich bei euren üblichen Bewegungen anfühlt.
Ketten und Armbänder werden ebenfalls unterschiedlich beansprucht. Eine Kette kann sich beim Umziehen verfangen, ein Armband beim Schreiben oder beim Tragen einer Tasche aufliegen. Überlegt, ob ihr das Schmuckstück bei solchen Tätigkeiten ablegen möchtet. Diese praktische Überlegung hilft, eine Gestaltung zu finden, die zu eurem Tagesablauf passt.
Bei Schmuck mit Edelsteinen lohnt sich auch ein Blick auf die Fassung. Ein Stein, der deutlich über die Ringschiene hinausragt, kann im Alltag stärker auffallen als ein flacher gefasster Stein. Das spricht nicht gegen ein bestimmtes Design. Überlegt vielmehr, ob ihr das Schmuckstück täglich oder eher zu besonderen Anlässen tragen möchtet.
Eignung für Alltag und besondere Anlässe
Für den Alltag sollte ein Schmuckstück bequem sitzen und zu euren Gewohnheiten passen. Ein Ring sollte beim Greifen nicht stören, eine Kette zum üblichen Ausschnitt passen. Probiert das Stück einige Minuten an und bewegt Hand oder Kopf wie gewohnt. So merkt ihr, ob Form und Sitz angenehm sind.
Bei Schmuck für besondere Anlässe kann die Wirkung des Designs stärker im Vordergrund stehen. Ein auffälliger Anhänger ergänzt ein schlichtes Kleid, während dezente Ohrstecker auch zu einem festlichen Ensemble passen können. Überlegt, zu welcher Kleidung ihr das Stück tragen möchtet und ob es zu eurem vorhandenen Schmuck passt. Mit einem konkreten Outfit fällt der Vergleich leichter.
Ob ein Schmuckstück zum Alltag passt, hängt nicht allein von der Legierung ab. Beachtet auch Verarbeitung, Sitz und Pflegebedarf. Legt Ringe und Armbänder bei Tätigkeiten ab, bei denen sie stören oder anstoßen könnten. Bewahrt Schmuckstücke getrennt auf, damit sich Ketten nicht verfangen und Oberflächen nicht aneinanderreiben. So berücksichtigt ihr bei der Wahl, wie ihr das Stück tatsächlich tragen werdet.
Bei 375er Gold bestehen die übrigen 62,5 % der Legierung aus anderen Metallen. 900er Gold enthält 90 % Gold und wurde besonders gern für Handelsgoldmünzen verwendet.
Auswahl der Legierung nach Budget und persönlichem Geschmack
Legt vor dem Vergleich fest, was euch am Schmuckstück wichtig ist: Farbwirkung, Tragegefühl oder die Zusammensetzung. So bewertet ihr 585er und 750er Gold nach euren eigenen Prioritäten statt nur nach einer Zahl.
Die Hautverträglichkeit hängt nicht allein vom Feingehalt, sondern auch von den beigemischten Metallen ab. Nickel kann Allergien auslösen und ist in modernem Qualitätsschmuck kaum noch enthalten.
Einfluss der Legierungsmetalle
Die beigemischten Metalle beeinflussen neben dem Goldanteil auch die Eigenschaften und Farbe der Legierung. Kupfer verstärkt den rötlichen Eindruck, während Silber die Mischung bei Gelbgold mitprägt. Ringe oder Anhänger mit gleichem Feingehalt können deshalb unterschiedlich wirken. Haltet das Schmuckstück beim Anprobieren neben euren vorhandenen Schmuck und vergleicht die Farbtöne.
Auch die Gestaltung beeinflusst den Gesamteindruck. Ein Ring mit Edelstein wirkt anders als eine schlichte Kette, selbst wenn beide aus derselben Goldlegierung bestehen. Betrachtet daher das ganze Schmuckstück: Edelsteinfarbe, Fassung und Metallton wirken zusammen. Der Feingehaltsstempel gibt keinen Aufschluss über die genaue Zusammensetzung der übrigen Metalle.
Farbe und Haltbarkeit verschiedener Legierungen
Vergleicht Gelb- und Rotgold möglichst bei ähnlichem Licht, damit die Beleuchtung den Farbeindruck nicht verfälscht. Ein warmer Ton kann gut mit einem farbigen Edelstein harmonieren; ein zurückhaltenderer Farbton setzt andere Akzente. Nehmt zum Vergleich ein Schmuckstück mit, das ihr häufig tragt. So erkennt ihr, ob die Farben zusammenpassen.
Berücksichtigt bei der Wahl auch die Form des Schmuckstücks. Ein Ring mit filigraner Fassung wird anders beansprucht als ein glatter Anhänger. Überlegt, ob das Stück häufig an Kleidung oder Gegenstände stößt und ob ihr es oft ablegt. Eure Tragegewohnheiten zeigen, welche Materialeigenschaften im Alltag besonders wichtig sind.
Wert und Unterschiede der Legierungen
Der höhere Goldanteil von 750er Gold bedeutet mehr Feingold im Material als bei 585er Gold. Das beschreibt den Werkstoff, nicht automatisch die handwerkliche Ausführung oder den persönlichen Wert eines Schmuckstücks. Zwei Ringe können denselben Feingehalt haben und sich dennoch durch Gestaltung, Edelstein und Verarbeitung deutlich unterscheiden.
Für die Entscheidung hilft eine einfache Reihenfolge: Wählt zunächst den Farbton, der euch gefällt. Überlegt dann, wie ihr das Schmuckstück tragen werdet und welche Eigenschaften dafür wichtig sind. Vergleicht zum Schluss Verarbeitung und Gesamteindruck. So wird der Feingehalt zu einem hilfreichen Auswahlkriterium, ohne dass ihr ihn mit der gesamten Qualität gleichsetzt.
Auch das Budget kann die Entscheidung mitbestimmen: Der Goldgehalt von 750er Gold ist im Allgemeinen kostspieliger als der von 585er Gold. Das kann ein hilfreicher Orientierungspunkt sein, sollte aber gemeinsam mit Farbe, Gestaltung und geplanter Nutzung betrachtet werden.
Diese Werte beziehen sich auf den Materialwert. Gestaltung und Verarbeitung sind davon getrennt zu beurteilen.

Goldstempel und Punzen erkennen
Ein Goldstempel gibt einen Hinweis auf den angegebenen Feingehalt eines Schmuckstücks. Bei Ringen sitzt die Zahl meist auf der Innenseite, bei Ketten und Armbändern häufig am Verschluss.
Die Ziffern stehen für den Goldanteil in Tausendteilen: 585 bezeichnet 585 Teile Gold von insgesamt 1000, 750 entsprechend 750 Teile. Damit geben beide Zahlen den vom Hersteller angegebenen Feingehalt an. Sie verraten jedoch nicht, welche anderen Metalle enthalten sind. Auch Bezeichnungen wie Palladium nennen ein Metall, aber nicht dessen Anteil an einer bestimmten Legierung.
Sucht zuerst an der Stelle, an der die Punze üblicherweise sitzt: bei einem Ring meist innen am Ring, bei einer Kette oder einem Armband häufig am Verschluss. Gute Beleuchtung erleichtert das Erkennen kleiner Zahlen. Dreht das Schmuckstück vorsichtig, bis Licht auf die eingeprägte Fläche fällt. Eine Lupe kann beim Lesen helfen.
Wichtig ist, die Aussagekraft richtig einzuordnen: Eine Punze zeigt den angegebenen Feingehalt, ist aber kein sicherer Echtheitsbeweis. Goldpunzen können gefälscht sein. Eine eingeprägte Zahl allein beweist daher weder, dass das ganze Stück aus Gold besteht, noch, dass die Legierung dem Stempel entspricht. Achtet zusätzlich auf die Verarbeitung und darauf, ob die Prägung klar und nachvollziehbar wirkt.
Bei einem Erbstück kann die Suche nach einer Punze schwieriger sein. Sehr alte Ringe, Ketten oder Armbänder haben möglicherweise keinen Stempel. Bei alten Erbstücken kann das daran liegen, dass sie früher nicht punzierungspflichtig waren. Ein fehlender Stempel beweist daher nicht, dass das Schmuckstück unecht ist. Ebenso lässt sich aus dem Alter allein kein bestimmter Goldgehalt ableiten.
Der praktische Vergleich beginnt mit den Zahlen. Ein Stempel 585 weist auf den angegebenen Anteil von 585 Goldteilen hin; 750 steht für 750 Goldteile. Verwechselt diese Werte nicht mit dem Gewicht des getragenen Rings oder einer Kette. Sie beschreiben die Feinheit des Materials. Der Unterschied bleibt derselbe, ob ihr ein Schmuckstück täglich tragt oder nur zu besonderen Anlässen hervorholt.
Bei mehreren Stempeln solltet ihr die Zahl für den Feingehalt von anderen Zeichen unterscheiden. Herstellermarken oder zusätzliche Kennzeichnungen können neben der Feinheitszahl stehen. Ohne die passende Einordnung liefern solche Zeichen keine zusätzliche Aussage über den Goldanteil. Notiert die erkennbare Zahl und ihre Position, etwa „585 innen im Ring“ oder „750 am Armbandverschluss“.
Merkt euch: Die Punze ist ein hilfreicher Hinweis, aber keine Echtheitsgarantie. Bei einem ungestempelten Erbstück oder einer undeutlichen Zahl lässt sich der Goldgehalt nicht allein durch Ablesen sicher feststellen. Bezieht deshalb sowohl den eingeprägten Wert als auch Zustand und Ausführung des Schmuckstücks in eure Einschätzung ein.
Juwelier Risch: Fine Jewelry
Wenn ihr zwischen zwei Legierungen schwankt, prüft eure Vorstellungen am konkreten Schmuckstück. Bei Juwelier Risch könnt ihr Gestaltung und Materialwahl gemeinsam betrachten, statt den Feingehalt isoliert zu bewerten. Das ist besonders hilfreich, wenn ihr ein Schmuckstück anfertigen lassen oder ein vorhandenes Stück neu gestalten möchtet.
Bringt eure Fragen und, wenn vorhanden, ein Schmuckstück mit, dessen Farbe oder Form euch gefällt. So könnt ihr genauer besprechen, welche Wirkung ihr euch wünscht und welche Details dafür wichtig sind. Eine individuelle Anfertigung verbindet eure Vorstellungen mit sorgfältiger Goldschmiedearbeit.
Findet die Legierung, die zu euch passt
Ein Schmuckstück begleitet euch oft über viele Jahre. Deshalb darf eure Wahl neben dem Feingehalt auch eure Vorstellungen von Farbe, Form und persönlicher Bedeutung widerspiegeln. Wer sich Goldlegierungen erklärt und 585 mit 750 vergleicht, kann diese Kriterien gezielt für die eigene Entscheidung nutzen. Überlegt, welches Stück ihr tragen möchtet und was euch daran wichtig ist: ein vertrauter Ring, ein neues Schmuckstück oder eine individuelle Anfertigung.
Bei Juwelier Risch findet ihr Fine Jewelry, Markenuhren und individuelle Schmuckanfertigungen. Wenn ihr eine Idee weiterentwickeln oder Material und Gestaltung gemeinsam betrachten möchtet, vereinbart ein persönliches Gespräch. So wird aus Wissen über Gold eine Entscheidung, die zu eurem Alltag und Geschmack passt.
Beratet euch bei Juwelier Risch und geht euren nächsten Schritt mit Zuversicht.
Häufige Fragen zu Goldlegierungen
585 Gold: Was bedeutet das?
585 bezeichnet den Feingehalt der Goldlegierung: Von 1000 Teilen sind 585 Teile Gold. Die Zahl ist eine Materialangabe, keine Qualitätsnote und kein Hinweis auf das Gewicht des Schmuckstücks. Bei einem Anhänger bedeutet der Stempel also nicht, dass 585 Teile des Gesamtgewichts aus Gold bestehen. Er beschreibt den Anteil innerhalb der Legierung und hilft, Schmuckstücke vergleichbar einzuordnen.
Goldlegierungen erklärt: Was bedeuten 333, 585, 750 und 999?
Die Zahlen geben den Goldgehalt in Tausendteilen an. 333er Gold enthält 33,3 % Gold und entspricht 4 Karat; 585er Gold enthält 58,5 % und entspricht 14 Karat. 750 steht für 75 % Gold und 18 Karat. 999 bezeichnet nahezu reines Gold mit 99,9 % Gold und entspricht 24 Karat. So lässt sich ein Stempel direkt als Anteil lesen.
Wer Goldlegierungen erklärt bekommen möchte, kann 585 und 750 zunächst anhand dieser Zahlen vergleichen. Sie zeigen den Feingehalt, nicht aber die genaue Zusammensetzung der übrigen Metalle.
Welche weiteren Goldlegierungen gibt es neben 585 und 750?
Neben 585 und 750 gibt es beispielsweise 375er Gold mit 37,5 % Gold und 9 Karat sowie 916er Gold mit 91,6 % und 22 Karat. Weitere Feingehalte sind 900 und 986. Bei einem älteren Schmuckstück könnt ihr daher auch auf eine weniger vertraute Zahl stoßen. Entscheidend ist, die Zahl als Tausendteil-Angabe zu verstehen und nicht mit Karat gleichzusetzen.
585 Oder 750 Gold: Welche Legierung ist besser für Trauringe und Schmuck?
Welche Legierung besser passt, hängt davon ab, wie ihr eure Trauringe tragen und später behandeln möchtet. 585er Gold ist besonders fest und hart, während 750er Gold sich bei Ringen leichter in der Weite ändern lässt. Achtet beim Vergleichen auch auf die Ringform und darauf, ob euch ein wärmerer Goldton wichtig ist. So wird aus dem Materialvergleich eine Entscheidung für eure Tragegewohnheiten.
585Er- und 750er-Gold: Gibt es einen Farbunterschied?
Ja, 750er Gold wirkt meist intensiver und wärmer, während 585er Gold heller erscheinen kann. Der Unterschied fällt besonders bei Gelb- und Rotgold auf. Beim Anprobieren könnt ihr beide Töne direkt neben eurem Hautton oder einem häufig getragenen Schmuckstück betrachten. Auch das Licht beeinflusst den Eindruck: Tageslicht und warmes Innenlicht können die Goldfarbe unterschiedlich erscheinen lassen.
Ist 585 Gold minderwertig?
Nein, ein niedrigerer Goldanteil macht ein Schmuckstück nicht automatisch minderwertig. 585er Gold ist eine verbreitete Schmucklegierung und wird unter anderem für Ringe verwendet. Der Stempel sagt zunächst etwas über die Materialzusammensetzung aus, nicht über die Sorgfalt der Verarbeitung oder die Gestaltung. Beurteilt ein Schmuckstück deshalb auch nach seiner Ausführung und danach, ob es zu eurem Alltag passt.
Ist 750 Gold hochwertiger als 585 Gold?
750er Gold enthält einen höheren Goldanteil als 585er Gold. Das macht es goldreicher, aber nicht pauschal in jeder Hinsicht besser. 585er Gold ist härter; 750er Gold hat einen wärmeren Farbton und lässt sich bei Ringen leichter in der Weite ändern. Wer Goldlegierungen erklärt haben möchte, sollte daher Feingehalt und gewünschte Eigenschaften getrennt betrachten.
Was bedeutet 585er Gold und wie hoch ist der Feingoldanteil?
585er Gold bedeutet, dass die Legierung 585 Goldteile von insgesamt 1000 enthält. Das entspricht einem Feingoldanteil von 58,5 % und 14 Karat. Bei einem Schmuckstück aus dieser Legierung könnt ihr den Stempel als Hinweis auf die Zusammensetzung lesen. Er verrät jedoch nicht, welche Metalle die übrigen Teile bilden. Diese Unterscheidung ist beim Vergleich gleich gestempelter Stücke hilfreich.
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